1. Seit der Aufklärung könnte man verleitet sein, Wissenschaft mit Intelligenz zu assoziieren.
    Demzufolge wird Kunst und Religion als unintelligent, rückständig, überholt abgewertet und wird bestenfalls ignoriert!

  2. Aber jeder Satz beinhaltet Philosophie, Kunst, Religion! Denn es kann nach dem Was, Wie, Wenn und Warum gefragt werden.

  3. Jeder Satz ist eine seltsame Schleife! Und jede Schleife beinhaltet rekursive selbstähnliche Sätze. Demzufolge wächst sich jeder Satz zur Sprache aus.

  4. Der Anspruch der strengen, präzisen, vermessenden Fragen:
    Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? [B 832/ A 804-B 833/ A 805 (52215)]
    erhält eine Wendung durch die Umformulierung:
    Wann kann ich wissen? Wie soll ich tun? Was darf ich hoffen? Warum ist der Mensch?
    Man lernt durch das tun.

  5. Und doch gibt es eine Leuchtspur: 
    ‚Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind.‘
    Albert Einstein flüchtet nicht ins Klugheitsdilemma von Goethe oder endet nicht in der Selbststreichung und schlussendlich in der Selbstauslöschung des letzten Protokollsatzes eines Otto Neurath.

  6. Euklids Elemente mit seinen Definitionen, Postulaten, Axiomen und Sätzen sind nützlich.

  7. Der Mensch ist das Maß aller Dinge.